Gedichte&Gedanken

Winterlied

Ulla Hahn

Als ich heute von dir ging
fiel der erste Schnee
und es machte sich mein Kopf
einen Reim auf weh.

Denn es war die Kälte nicht
die die Tränen mir
in die Augen trieb es war
vielmehr ungereimtes.

Ach da warst du schon zu weit
als ich nach dir rief
und dich fragte wer die Nacht
in deinen Reimen schlief.
2.12.07 17:35


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Die ganze Nacht...

Die ganze Nacht lag ich wach,
die ganze Nacht hab ich nur an dich gedacht.

Die ganze Nacht musste ich frieren,
konnte deine Wärme nicht spüren.

Die ganze Nacht war ich allein,
es tut weh nicht bei dir zu sein.

Die ganze Nacht musste ich weinen,
konnte dir nichts sagen oder schreiben.

Die ganze Nacht, ja das ist wahr,
in meinen Gedanken warst du da.

Die ganze Nacht, hin und her gedreht,
leise nach dir gerufen, doch nichts ist passiert.

Die ganze Nacht hört ich ein Käzchen schrein,
wie ein Ruf von dir, doch ich war allein.

Die ganze Nacht irrten meine Blicke durch den Raum,
doch ich wollte in Deine Augen schaun.

Die ganze Nacht war dunkel und still,
bis zum Morgengrauen, als in den Schlaf ich fiel.

Die ganze Nacht geträumt von dir,
aufgewacht und du warst nicht hier.

(unbekannter verfasser)
22.8.06 16:15


i hear his word
i loose my mind
i see his face
i love his kind

i heard his word
what did he say?
I see his face
Where is the way?

It gets so cold
i need you here!
It gets so dark
I have no fear!

I am tired
I am Loved
Why shouldn't I sleep
and dream so soft?
1.11.05 16:24


engelstr?ne,
so zart, so klar,
so wundersch?n.
im mondlicht hab ich sie gesehn.

trauer,
fast vergessen,
einsam, mild,
?bert?hnt von diesem bild

Engelstr?ne,
leuchtend hell,
nicht zu verstehen.
welche bitterkeit hast du gesehn?

Eine tr?ne,
hat er vergossen,
eingfroren im sonnenlicht.
Eine tr?ne, um zu sagen,
ich lieb dich nicht!
29.9.05 14:22


Footprints in the Sand

One night a man had a dream. He dreamed he was
walking along the beach with the Lord. Across the
sky flashed scenes from his life. For each scene, he
noticed two sets of footprints in the sand: one
belonging to him, and the other to the Lord. When
the last scene of his life flashed before him, he
looked back at the footprints in the sand. He
noticed that many times along the path of his life
there was only one set of footprints. He also noticed
that it happened at the very lowest and saddest
times in his life. This really bothered him and he
questioned the Lord about it. "Lord, You said that
once I decided to follow you, You'd walk with me all
the way. But I have noticed that during the most
troublesome times in my life, there is only one set
of footprints. I don't understand why when I needed
you most you would leave me." The Lord replied,
"My son, My precious child, I love you and I would
never leave you. During your times of trial and
suffering, when you see only one set of footprints, it
was then that I Carried You."


by Mary Stevenson
20.7.05 19:55


Ich wei?, dass alles irgendwann mal endet,
Irgendwann nimmt alles seinen schlu?.
Doch wenn die zeit noch nicht vollendet,
Ist es Verrat, wenn einer allein zur?ckbleiben muss.


(peter Pohl & Kinna Gieth: du fehlst mir, du fehlst mir!)
30.6.05 03:46


In der Stille der Nacht

Und wieder neigt ein Tag sich zum Ende
Zerronnen im wunschlosen Treiben des Nichts;
Senkt sich die Stille, das Dunkel im Reigen
F?gt Grau sich an Grau im Sein dieser Welt.

Sitze im D?mmern f?hl' bleiern das Dunkel,
Verh?llend mein Sein im wunschlosen Nichts;
Verloren im Grab meiner endlosen Seele
Ruh' n die Gebeine des Morgens darin.

Verweile im Finstern scheu' ahnend das Licht,
Dies Medium der Wahrheit voll Trauer und Schmerz;
In l?hmender Stille ergie?t aus eisigem Dunkel
Die sch?tzende Flut sich aus dem Lethestrom.

Und treibend im wunschlosen Nichts dieser Nacht
Dringt aus der Tiefe des Stroms ein mir seltsamer Ton;
Treffend ins Mark legt krampfend ums Herz
Sich die Melodie des Todes in der Stille der Nacht.

Sp?re die Geister aus grauer Zeit sich erheben,
Grausame Fratzen aus dem wunschlosen Nichts;
Kann ich dem Sog aus der Tiefe nicht trotzen
Verkralle mich krampfend am Rande des Seins.

Gevatter was willst Du, ich geb' Dir mein Leben
Entrissen ist mir doch der Schutz dieser Nacht;
Sp?r ich die Klaue in meinen 'Geweiden
Gefriert der kalte Stahl in meinem Herzen das Blut.

Gefangen im Netz meines tonlosen Schreiens
Zerquetscht die Tarantel meinen schutzlosen Leib,
Entzieht mir saugend den Hauch meines Lebens
Tauch' ich ergeben in der Stille der Nacht.

F?hl' ich heut' Nacht weder Schmerz noch Trauer,
K?mmert mich nicht mein eigener Tod;
Geh hin Gevatter, kannst getrost nun l?sen
Die Klaue und zieh'n den Stahl aus mein Herz.

Der Morgen graut, es neigt sich zum Ende
Das wunschlose Treiben im grausamen Nichts;
Erblicke im ersten Schein uns' rer Sonne
Den geschundenen Leib, das gequ?lte Gesicht.

Bin ich Gevatter Dir doch entronnen,
?berflutet die Lethe sanft mir mein Haupt;
Vergessen die Qual ?berwunden die Stille,
Die Trauer, der Schmerz, der Tod dieser Nacht.

? Erich Romberg, Juni 1998
6.6.05 21:57


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